Routinediagnostik

Wir führen verschiedene diagnostische Analysen zur Abklärung von Medikamenten-Allergien durch. Einige Tests werden täglich, andere wöchentlich durchgeführt.

Zyto-LTT Medi-BAT CU-BAT Hymenopteren-BAT IL-5

Analysis & Consulting

We offer analysis and consulting for presumable drug related allergic reactions for new drugs or drugs in development. We advise you in the clinical evaluation and the possibility to proof or disproof antigenicity and immunogenicity of the compound in question.

Details

Zytokin Lymphozyten Transformationstest bei Spättyp-Medikamenten­allergien (Zyto-LTT)

zur diagnostischen Abklärung von Medikamentenallergien bei Spättyp-Allergiereaktionen.

Auftragsformular Bon de Commande Flyer (DE) Flyer (FR)

Zytokin Lymphozyten Transformationstest bei Spättyp-Medikamentenallergien (Zyto-LTT)

Der Zytokin Lymphozyten Transformationstest (Zyto-LTT) ist ein Test zur diagnostischen Abklärung von Spättyp-Medikamentenallergien. Er eignet sich sowohl zur Bestätigung einer vermuteten Medikamentenallergie sowie zur Identifikation der Allergie-auslösenden Substanz.

Im Zyto-LTT werden 3-5 Zytokine bestimmt. IL-5, IL-13 und IFNg als Medikamentenallergietypische Zytokine, Granzyme B und Granulysin für die Erkennung einer zytotoxischen Reaktion. Durch die Kombination von zytotoxischen und stimulatorischen Zytokinen erreicht der Zyto-LTT eine hohe Sensitivität bei nach wie vor exzellenter Spezifität. So konnte bei makulopapulösem Exanthem in 87 % der Fälle die auslösende Substanz identifiziert werden. Dies auch bei negativen Hauttesten. Bei Stevens-Johnson Syndrom liegt die Sensitivität bei ca. 50 %.

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Basophilen-Aktivierung bei Soforttyp-Medikamenten­allergien (BAT)

zur diagnostischen Abklärung von Medikamentenallergien bei Soforttyp-Allergiereaktionen.

Auftragsformular Bon de Commande Entscheidungshilfe BAT/LTT

Basophilen-Aktivierung bei Soforttyp-Medikamentenallergien (BAT)

Basophile und Mastzellen gehören zu den Hauptakteuren in Medikamenteninduzierten Soforttyp-Reaktionen. Gewisse Substanzen können Medikamentenspezifische IgE-Antikörper, welche auf den Zellmembranen von Basophilen und Mastzellen gebunden sind, miteinander vernetzen. Diese Vernetzung führt schlussendlich zu einer Degranulation der Zellen und zur Freisetzung von verschiedenen Mediatoren, wie zum Beispiel Histamin, Leukotrienen, Prostaglandinen und Zytokinen. Diese Mediatoren verursachen letztendlich die akute allergische Reaktion.

Basophile können sehr einfach aus venösem Blut isoliert werden, was sie zu guten “Indikator-Zellen” macht. Diese Zellen geben Aufschluss über IgE vermittelte Hypersensitivitätsreaktionen auf verschiedene Allergene, inklusive Medikamente.

Der Test ist besonders geeignet für Patienten, welche mit einer Anaphylaxie oder einer Urtikaria auf ein bestimmtes Medikament reagiert haben.

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Basophilen-Aktivierung bei chronischer Urtikaria (BAT)

Identifikation von Auto-Antikörpern gegen FcεRI und IgE bei chronischer idiopathische Urtikaria.

Auftragsformular

Basophilen-Aktivierung bei chronischer Urtikaria (BAT)

Charakteristisch für eine chronische idiopathische Urtikaria (Nesselsucht, CIU) ist das wiederholte Auftreten von Quaddeln und Erythemen über eine Dauer von mindestens 6 Wochen. In 35-50% aller CIU Patienten sind Auto-Antikörper gegen IgE oder gegen den IgE Rezeptor (FcεRI) vorhanden. Sowohl IgE als auch FcεRI kommen vermehrt auf der Zelloberfläche von Mastzellen und Basophilen vor.

Die Identifikation von Auto-Antikörper ist hilfreich für das Verständnis der Pathophysiologie in den betroffenen Patienten. Zudem kann sie Aufschluss darüber geben, ob gegebenenfalls eine stärkere Therapie angezeigt ist, falls die Linderung der Symptome mit Antihistaminika nicht erfolgreich ist. Auto-Antikörper bei CIU können durch einen autologen Serumtest (ASST) direkt am Patienten ermittelt werden, wobei jedoch dieser Test als heikel und problematisch gilt. Deshalb entwickelte die ADR-AC den Basophilen-Aktivierungstest (BAT) für CIU, welcher in vitro durchgeführt wird und somit für den Patienten absolut sicher und unproblematisch ist.

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Basophilen-Aktivierung bei Hymenopterengift­allergien (BAT)

zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Allergien auf Bienen-, Wespen- und Hornissengift.

Auftragsformular

Basophilen Aktivierung bei Hymenopterengiftallergien (BAT)

Bei Insektengiftallergien mit lebensbedrohlichen, systemischen allergischen Reaktionen ist eine sichere Identifizierung des auslösenden Insektes unabdingbar für eine erfolgreiche spezifische Immuntherapie. In bis zu 50% aller Fälle ist die Diagnose mit intradermalen Hauttesten und Bestimmung des spezifischen IgE nicht eindeutig möglich bzw. ergibt widersprüchliche Resultate. Trotz eindeutiger Anamnese sind diese Tests für die beiden entscheidenden Hymenopterenspezies – Bienen und Wespen - entweder komplett negativ oder doppel-positiv. Dies kompliziert die Abklärung und führt eventuell zu einer 5 jährigen Immunotherapie mit beiden Giften.

Der Basophilenaktivierungstest (BAT) kann aufgrund der vorliegenden Datenlage bei der Identifizierung des Insektengifts unterstützend sein.

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Interleukin-5-Bestimmung bei Asthma und allergischer Rhinitis

zur Diagnose von Asthma und allergischer Rhinitis.

Auftragsformular

Interleukin 5 Bestimmung bei Asthma und allergischer Rhinitis

Die allergische Rhinitis ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Diese wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet (Komorbidität) wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma.

Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Je nach Quelle wird der Anteil an kranken Kindern und Jugendlichen zwischen 15 und über 30 Prozent beziffert. Im Erwachsenenalter spielen zudem Kreuzallergien eine große Rolle.

ADR-AC hilft bei der Bestimmung von IL-5 und der Evaluation von IL-5 im Serum von Patienten mit Hypereosinophilie und/oder Asthma, sowie beim Monitoring der Therapie.

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Consulting

ADR-AC GmbH – Specialist for drug hypersensitivity reactions.

Consulting & Drug Reaction Expertise

ADR-AC has longtime expertise in drug hypersensitivity research. In case of adverse drug reactions during pre-clinical stages, phase I – III clinical trials or in post-marketing stages, ADR-AC offers defined risk assessment to analyze and evaluate the immune-stimulatory potential of culprit substances. Our know-how thereby focuses on small chemical molecules as well as on biologicals, e.g. therapeutic proteins and monoclonal antibodies.

Services

– Careful evaluation of the reported incidence followed by a scientific feedback regarding the necessity and usefulness of in vitro tests proofing the drug’s immune-stimulatory capacity.

– Suggestions of accurately defined in vitro tests matching your relevant questions.

– Precise performance of wet-lab experiments followed by their detailed analysis and interpretation, summarized in a final report.

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Risk Assessment

Risk assessment for immune mediated side effects of drugs.

Risk Assessment & Immunosafety

ADR-AC has profound know-how in performing in vitro experiments based on human immune cells. Upon your request ADR-AC will propose a panel of tests designed to reveal the immunogenic potential of your drug. Depending on the question(s) of interest single or multiple tests can be applied.

Services

A major goal for the potential risk assessment of drugs is the early identification of drugs able to cause severe, immune mediated side effects. These studies must rely on human cells, and consider the enormous heterogeneity of the HLA alleles, as certain HLA-allelels are risk alleles for some drugs (e.g. HLA-B*5701 and abacavir).

It is necessary to establish the risk assessment in vitro. To this end, the optimal in vitro conditions of drug stimulation have to be defined, e.g the ideal incubation time of cell cultures and an appropriate read out system for dug specific cells. We are presently optimizing the stimulatory conditions to detect drug specific T cell reactions of drug naive individuals.

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References

Over the last 10 years, we supported and advised many companies and their projects in diverse fields of interest.

Services for pharmaceutical companies

An overview of some of the clients which could benefit from our services is given below.

Research

Support for general issues in drug hypersensitivity (eg. mechanisms in hepatitis, SJS,…)

Applied Lab Analysis

Support and individualized in vitro testing concerning immunologic issues involving a drug during all stages of drug development.

Consulting

Advice on different issues without the involvment of lab work.

Amersham plcAcurisAlnylam
General ElectricBecton-DickinsonBiomarin
Hoffmann La RocheChromcell (Astellas)Boehringer Ingelheim
MenariniGalapagosLilly
PfizerGSKNovartis
JanssenHoffmann-La Roche
Johnson & JohnsonSwatch
Teleflex
Tibotec

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Werner J. Pichler, MD

FAMH (klinische Immunologie) und FMH (interne Medizin und Allergologie/klin. Immunologie). Prof emer. Universität Bern; Spezielles Interesse an Medikamentenallergien.

werner.pichler@adr-ac.ch

Christiane Pichler, MD

Christiane durchlief eine Ausbildung zur Laborantin und studierte im Anschluss danach Medizin in Hannover. Nach Hannover war sie am Universitätsspital in Bern tätig, wo sie ihren Facharzttitel in Allergologie und klinischer Immunologie (FMH) erwarb.

christiane.pichler@adr-ac.ch

Oliver Hausmann, MD

Klinische Ausbildung in Österreich und der Schweiz. Spezialarzt für Allergologie und Immunologie (FMH) in eigener Praxis in Luzern (3 Tage pro Woche). Seit 2008 im ADR-AC engagiert, seit 2012 als Co-Leitung mit Werner Pichler. Schwerpunktmässig zuständig für klinische Konsilien, Forschungsfragen und Drittmitteleinwerbung.

oliver.hausmann@adr-ac.ch

Theresa Fachruddin, MSc

Theresa hat sich während ihrem Master Drug Sciences an der Universität Basel auf Toxikologie spezialisiert. Seit Anfang 2017 gehört sie zum Team der ADR-AC und ist verantwortlich für die Organisation des Routinelabors. Des weiteren arbeitet sie an der kontinuierlichen Verbesserung von diagnostischen Tests zur Erkennung von medikamentenvermittelten Spättyp-Reaktionen und an Studien sowie Projekten in Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie.

theresa.fachruddin@adr-ac.ch

Nicole Müller, MSc

Nicole studierte Biochemie (BSc) und Zell-/Molekularbiologie (MSc) an der Universität Bern. Seit November 2015 ist sie ein Teil des ADR-AC Teams, wo sie für den Routinetest für chronische Urtikaria als auch für die Basophilen-Aktivierungstests (BAT) zuständig ist. Zudem ist sie für die Weiterentwicklung von diagnostischen Tests, insbesondere von allergischen Sofortyp-Reaktionen, verantwortlich und arbeitet an diversen klinischen Studien mit.

nicole.mueller@adr-ac.ch

Kevin Kammermann, MSc

Kevin studierte an der Universität Bern Biochemie (BSc und MSc). Seit Mai 2018 zählt er zum Team der ADR-AC und ist für die Durchführung der Basophilen-Aktivierungstests (BAT) und Chronische Urtikaria BAT (CU-BAT) im Routine- sowie Forschungsbereich zuständig.

kevin.kammermann@adr-ac.ch

Benno Grabscheid, Laborant

Benno ist gelernter Biologielaborant und arbeitete sowohl in der Privatindustrie als auch an verschiedenen Universitätsspitälern, unter anderem 12 Jahre mit der Forschungsgruppe von Werner Pichler an der Universität Bern. Seit Mai 2018 ist er Teil des ADR-AC Teams und hauptsächlich für die Durchführung des Zytokin Lymphozyten Transformationstests und die Serologie verantwortlich.

benno.grabscheid@adr-ac.ch

Danja Zimmermann, Administration

Danja ist gelernte Kauffrau EFZ und seit April 2018 für die Administration der ADR-AC im Teilzeitpensum zuständig. Zudem studiert sie auf dem zweiten Bildungsweg Altertumswissenschaften an der Universität Basel.

danja.zimmermann@adr-ac.ch

10 Jahre ADR-AC
Update on Drug-Hypersensitivity

Symposium in Bern vom 23.03.2017

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