Routinediagnostik

Wir führen verschiedene diagnostische Analysen zur Abklärung von Medikamenten-Allergien durch. Einige Teste werden täglich, andere wöchentlich durchgeführt.

LTT Medi-BAT CU-BAT Hymenopteren-BAT IL-5

Analysis & Consulting

We offer analysis and consulting for presumable drug related allergic reactions for new drugs or drugs in development. We advise you in the clinical evaluation and the possibility to proof or disproof antigenicity and immunogenicity of the compound in question.

Details

Lymphozyten-Transformation bei Spättyp-Medikamenten­allergien

zur diagnostischen Abklärung von Medikamentenallergien bei Spättyp-Allergiereaktionen.

Auftragsformular Substanzenliste Entscheidungshilfe BAT/LTT

Lymphozyten-Transformation bei Spättyp-Medikamentenallergien

Der Lymphozyten-Transformationstest (LTT) ist ein Test zur diagnostischen Abklärung von Medikamentenallergien vom Spättyp. Er eignet sich sowohl zur Bestätigung einer vermuteten Medikamentenallergie sowie zur Identifikation der Allergie-auslösenden Substanz.

Beim LTT wird in vitro das Zellwachstum von Medikamenten-spezifischen Immunzellen gemessen. Ein starkes Zellwachstum in Gegenwart der Reinsubstanz deutet dabei auf eine vorangegangene in vivo T Zell Sensibilisierung hin. Der Test weist für die gängigsten Medikamente eine Spezifität von >95% auf. Ein positives Resultat ist daher mit grösster Wahrscheinlichkeit auf eine spezifische Reaktion auf das Medikament zurückzuführen. Die Sensitivität des Tests hängt vom Schweregrad der allergischen Reaktion, den Symptomen, sowie der Allergie-auslösenden Substanz ab. Im Allgemeinen gilt, dass eine schwere Reaktion mit grösserer Wahrscheinlichkeit zu einem positiven LTT führt. Ausnahmen bilden allergische Reaktionen wie Stevens-Johnson Syndrom und Toxische Epidermale Nekrolyse. Bei diesen Manifestationen weisen rund 20-30% aller betroffenen Personen einen positiven LTT auf.

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Basophilen-Aktivierung bei Soforttyp-Medikamenten­allergien

zur diagnostischen Abklärung von Medikamentenallergien bei Soforttyp-Allergiereaktionen.

Auftragsformular Entscheidungshilfe BAT/LTT

Basophilen-Aktivierung bei Soforttyp-Medikamentenallergien

Basophile und Mastzellen gehören zu den Hauptakteuren in Medikamenteninduzierten Soforttyp-Reaktionen. Gewisse Substanzen können Medikamentenspezifische IgE-Antikörper, welche auf den Zellmembranen von Basophilen und Mastzellen gebunden sind, miteinander vernetzen. Diese Vernetzung führt schlussendlich zu einer Degranulation der Zellen und zur Freisetzung von verschiedenen Mediatoren, wie zum Beispiel Histamin, Leukotrienen, Prostaglandinen und Zytokinen. Diese Mediatoren verursachen letztendlich die akute allergische Reaktion.

Basophile können sehr einfach aus venösem Blut isoliert werden, was sie zu guten “Indikator-Zellen” macht. Diese Zellen geben Aufschluss über IgE vermittelte Hypersensitivitätsreaktionen auf verschiedene Allergene, inklusive Medikamente.

Der Test ist besonders geeignet für Patienten, welche mit einer Anaphylaxie oder einer Urtikaria auf ein bestimmtes Medikament reagiert haben.

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Basophilen-Aktivierung bei chronischer Urticaria

Identifikation von Auto-Antikörpern gegen FcεRI und IgE bei chronischer idiopathische Urtikaria.

Auftragsformular

Basophilen-Aktivierung bei chronischer Urticaria

Charakteristisch für eine chronische idiopathische Urtikaria (Nesselsucht, CIU) ist das wiederholte Auftreten von Quaddeln und Erythemen über eine Dauer von mindestens 6 Wochen. In 35-50% aller CIU Patienten sind Auto-Antikörper gegen IgE oder gegen den IgE Rezeptor (FcεRI) vorhanden. Sowohl IgE als auch FcεRI kommen vermehrt auf der Zelloberfläche von Mastzellen und Basophilen vor.

Die Identifikation von Auto-Antikörper ist hilfreich für das Verständnis der Pathophysiologie in den betroffenen Patienten. Zudem kann sie Aufschluss darüber geben, ob gegebenenfalls eine stärkere Therapie angezeigt ist, falls die Linderung der Symptome mit Antihistaminika nicht erfolgreich ist. Auto-Antikörper bei CIU können durch einen autologen Serumtest (ASST) direkt am Patienten ermittelt werden, wobei jedoch dieser Test als heikel und problematisch gilt. Deshalb entwickelte die ADR-AC den Basophilen-Aktivierungstest (BAT) für CIU, welcher in vitro durchgeführt wird und somit für den Patienten absolut sicher und unproblematisch ist.

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Basophilen-Aktivierung bei Hymenopterengift­allergien

zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Allergien auf Bienen-, Wespen- und Hornussengift.

Auftragsformular

Basophilen Aktivierung bei Hymenopterengiftallergien

Bei Insektengiftallergien mit lebensbedrohlichen, systemischen allergischen Reaktionen ist eine sichere Identifizierung des auslösenden Insektes unabdingbar für eine erfolgreiche spezifische Immuntherapie. In bis zu 50% aller Fälle ist die Diagnose mit intradermalen Hauttesten und Bestimmung des spezifischen IgE nicht eindeutig möglich bzw. ergibt widersprüchliche Resultate. Trotz eindeutiger Anamnese sind diese Teste für die beiden entscheidenden Hymenopterenspezies – Bienen und Wespen - entweder komplett negativ oder doppel-positiv. Dies kompliziert die Abklärung und führt eventuell zu einer 5 jährigen Immunotherapie mit beiden Giften.

Der Basophilenaktivierungstest (BAT) kann aufgrund der vorliegenden Datenlage bei der Identifizierung des Insektengifts unterstützend sein.

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Interleukin-5-Bestimmung bei Asthma und allergischer Rhinitis

zur Diagnose von Asthma und allergischer Rhinitis.

Auftragsformular

Interleukin 5 Bestimmung bei Asthma und allergischer Rhinitis

Die allergische Rhinitis ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Diese wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet (Komorbidität) wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma.

Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Je nach Quelle wird der Anteil an kranken Kindern und Jugendlichen zwischen 15 und über 30 Prozent beziffert. Im Erwachsenenalter spielen zudem Kreuzallergien eine große Rolle.

ADR-AC hilft bei der Bestimmung von IL-5 und der Evaluation von IL-5 im Serum von Patienten mit Hypereosinophilie und/oder Asthma, sowie beim Monitoring der Therapie.

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Consulting

ADR-AC GmbH – Specialist for drug hypersensitivity reactions.

Consulting & Drug Reaction Expertise

ADR-AC has longtime expertise in drug hypersensitivity research. In case of adverse drug reactions during pre-clinical stages, phase I – III clinical trials or in post-marketing stages, ADR-AC offers defined risk assessment to analyze and evaluate the immune-stimulatory potential of culprit substances. Our know-how thereby focuses on small chemical molecules as well as on biologicals, e.g. therapeutic proteins and monoclonal antibodies.

Services

Careful evaluation of the reported incidence followed by a scientific feedback regarding the necessity and usefulness of in vitro tests proofing the drug’s immune-stimulatory capacity.

Suggestions of accurately defined in vitro tests matching your relevant questions

Precise performance of wet-lab experiments followed by their detailed analysis and interpretation, summarized in a final report

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Risk Assessment

Risk assessment for immune mediated side effects of drugs.

Risk Assessment & Immunosafety

ADR-AC has profound know-how in performing in vitro experiments based on human immune cells. Upon your request ADR-AC will propose a panel of tests designed to reveal the immunogenic potential of your drug. Depending on the question(s) of interest single or multiple tests can be applied.

Services

A major goal for the potential risk assessment of drugs is the early identification of drugs able to cause severe, immune mediated side effects. These studies must rely on human cells, and consider the enormous heterogeneity of the HLA alleles, as certain HLA-allelels are risk alleles for some drugs (e.g. HLA-B*5701 and abacavir).

It is necessary to establish the risk assessment in vitro. To this end, the optimal in vitro conditions of drug stimulation have to be defined, e.g the ideal incubation time of cell cultures and an appropriate read out system for dug specific cells. We are presently optimizing the stimulatory conditions to detect drug specific T cell reactions of drug naive individuals.

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Werner J. Pichler, MD

FAMH (klinische Immunologie) und FMH (interne Medizin und Allergologie/klin. Immunologie). Prof emer. Universität Bern; Spezielles Interesse an Medikamentenallergien.

werner.pichler@adr-ac.ch

Christiane Pichler, MD

Christiane durchlief eine Ausbildung zur Laborantin und studierte im Anschluss danach Medizin in Hannover. Nach Hannover war sie am Universitätsspital in Bern tätig, wo sie ihren Facharzttitel in Allergologie und klinischer Immunologie (FMH) erwarb.

christiane.pichler@adr-ac.ch

Oliver Hausmann, MD

Klinische Ausbildung in Österreich und der Schweiz. Spezialarzt für Allergologie und Immunologie (FMH) in eigener Praxis in Luzern (3 Tage pro Woche). Seit 2008 im ADR-AC engagiert, seit 2012 als Co-Leitung mit Werner Pichler. Schwerpunktmässig zuständig für klinische Konsilien, Forschungsfragen und Drittmitteleinwerbung.

oliver.hausmann@adr-ac.ch

Antonia Bünter, PhD

Antonia studierte Humanbiologie an der Universität von Zürich. Im Anschluss machte sie von 2007 bis 2011 ihr Ph.D. in der Forschungsgruppe von Prof. Christoph Müller am Institut für Pathologie der Universität Bern. Seit Januar 2013 gehört sie zum Team der ADR-AC, wo sie einerseits für die Organisation des Routinelabors verantwortlich ist, und andererseits an der Neu- und Weiterentwicklung von T Zell basierten diagnostischen Tests arbeitet.

antonia.buenter@adr-ac.ch

Nicole Müller, MSc

Nicole studierte Biochemie (BSc) und Zell-/Molekularbiologie (MSc) an der Universität Bern. Seit November 2015 ist sie ein Teil des ADR-AC Teams, wo sie für den Routinetest für chronische Urikaria als auch für die Basophilen-Aktivierungstests (BAT) zuständig ist. Zudem ist sie für die Weiterentwicklung von diagnostischen Tests, insbesondere von allergischen Sofortyp-Reaktionen, verantwortlich und arbeitet an diversen klinischen Studien mit.

nicole.mueller@adr-ac.ch

Theresa Fachruddin, Master Studentin

Theresa hat sich während ihrem Master Drug Sciences an der Universität Basel auf Toxikologie spezialisiert. Seit Anfang dieses Jahres ist sie bei der ADR-AC und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit der Verbesserung und Etablierung von in vitro Tests zur Erkennung von medikamentenvermittelten Spättyp-Reaktionen.

theresa.fachruddin@adr-ac.ch

Cornelia Dängeli, Laborantin

Cornelia schloss ihre Ausbildung zur Biologielaborantin im Jahr 2001 an der ehemaligen FAM (Forschungsanstalt für Milchwirtschaft) im Liebefeld ab. Seit November 2015 arbeitet Cornelia bei ADR-AC, wo Sie für die Routine – Tests der Immunologie sowie für den Lymphozyten Transformationstest (LTT) zuständig ist.

cornelia.daengeli@adr-ac.ch

Olivia Benaich, Administration

Olivia hat die Lehre als Kauffrau sowie die Berufsmaturität absolviert. Derzeit arbeitet sie Teilzeit in unserem Team und verfolgt berufsbegleitend ihr Studium der Betriebsökonomie an der Fachhochschule.

olivia.benaich@adr-ac.ch

10 Jahre ADR-AC
Update on Drug-Hypersensitivity

Symposium in Bern vom 23.03.2017

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Publikationen, Vorträge und Hilfsmittel